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DIRK JENS NONNENMACHER I

Statements zur Lage

Eine Stunde später als angekündigt konnte HSH Vorstand Dirk Jens Nonnenmacher (mit Leibwächtern, HSH Personal sowie Rechts-Berater und "interessierten" Wirtschaftsprüfern angerückt) ein 50 Minütiges "Statement" zur Lage und Versäumnissen der HSH abgeben ("Abschriften hat unsere Presseabteilung vorbereitet!"), und sofort im Saal verteilen lassen.
Der PUA sowie begleitendes HSH Personal berieten in nichtöffentlicher Sitzung erstmal den Ausschluss der Anwälte einiger "Zeugen" wie ex Vorstandsmitglied Jochen Friedrich!

 

 

Schaun wir mal - zu... 

In der anschließenden 2 stündigen Befragung des "Zeugen" wurden Fragen zu bilanziertem Windowdressing ala Omega, St. Pancras (natürlich ohne Nennung der HRE sowie eines "Investors" Dynamic Credit Partners mit erfahrenen ex Bear Stearns, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley Personal) als "synthetische Risikoübertragung" der HSH/HRE erklärt.
Sie seien angesichts der Umstellungen von HGB auf IFRS Bilanzierungsregeln und dem Übergang der Regulierungen von Basel I auf Basel II notwendig gewesen! Wirtschaftsprüfer und Bafin hätten sämtliche Transaktionen für ordnungsgemäss erklärt!
Für das Riskmanagement sei ein anderes Vorstandsmitglied zuständig gewesen,

 

 

Nonnenmacher selbst habe hauptsächlich mit "Chris" und "Ravi"
über Risiken der Bank und die sich bereits 2007 erkannten Schwächen beraten, andere Aufsichtsratsmitglieder wurden in den Sitzungen und Ausschüssen informiert! Die Einsetzung eines Liquiditätsnotfallkommitees in 2007 wegen drohenden Verlusten im Kreditersatz Geschäft wurde als normales Riskmanagement abgetan.
Die Anfrage ob die Verantwortlichen überhaupt wussten was Sie taten sorgte für Erheiterung wurde jedoch nicht abschliessend beantwortet!

 

 

Pikant am Rande die Aussage das am 13 Dezember 2007 schon die unumgängliche Kapitalerhöhung durch die Anteilseigner absehbar und bekannt gewesen sei. Laut SPD Mitgliedern des PUA bedeutet dies das sowohl Peter Rieck als auch Finanzsenator Freytag den Haushaltsausschuss der Hansestadt bewusst angelogen und den wahren Zustand der Bank verschleiert hätten. Gleiches gilt für die CDU in Schleswig Holstein da Aufsichtsrat Wiegard an der Sitzung im Dezember, bei der Verluste von 1,8 Mrd. Euro im Raum standen, ebenfalls weder die Öffentlichkeit informierte, sondern die Lage der Bank vorsätzlich beschönigte!
Wiederholte Fragen zu Omega und St. Pancras (oder anderen Deals) wurden von Herrn Nonnenmacher mit dem Hinweis auf den Geschäftsbericht abgetan. Als er mit der Tatsache konfrontiert wurde das beide Transaktionen eben nicht in der Bilanz oder dem Geschäftsbericht enthalten seien versprach er die erforderlichen Dokumente nachzureichen, Am 19.02.2010 sind wir dann alle ein Stück schlauer.....wenigstens findet die Anhörung an einem für die HSH Täter passenderen Ort statt, dem Hanseatischen Oberlandesgericht!

 

Darfs noch ein Unternehmen mehr sein? 

HEIDE SIMONIS DIRK JENS NONNENMACHER II